Ostfalia

Übergabe des einhundertsten Zertifikats Schlüsselqualifikationen und einjähriges Jubiläum der Schreibwerkstatt

Doppelten Grund zur Freude gibt es beim Career Service  der Ostfalia: Am 8. Dezember feiert die Schreibwerkstatt ihr einjähriges Bestehen. Das Ostfalia Zertifikat Schlüsselqualifikationen gibt es bereits seit drei Jahren – und Ende November konnte es zum einhundertsten Mal verliehen werden. Herzlichen Glückwunsch!

Verleihung des einhundersten Zertifikats Schlüsselqualifikationen (von links nach rechts):
Thomas Hoffmann (Leiter des Career Service der Ostfalia), Absolvent Henrik Metze und Silke Gausche (Career Service/Schreibwerkstatt).


Das Zertifikat Schlüsselqualifikationen gibt Auskunft darüber, mit welchem Schwerpunkt und in welchem Umfang sich Studierende der Ostfalia über die im Studium geforderten Leistungen hinaus in diesem Lernfeld engagiert haben. In diesem Sinne ist dieses Zertifikat des Career Service eine zusätzliche Bescheinigung. Die Studierenden erhalten keine weiteren Credit-Points und auch keine zusätzlichen Noten, die auf den Hochschulabschluss anrechenbar sind. Aber: anhand des Zertifikats können Ostfalia-Studierende gegenüber ihren zukünftigen Arbeitgeber(inne)n belegen, dass sie im Bereich Schlüsselqualifikationen gut auf die Praxis vorbereitet sind. Die Kurstermine sind oft schnell ausgebucht. Der Career Service versucht dann zwar weitere Termine anzubieten, trotzdem ist es ratsam, sich hier frühzeitig verbindlich anzumelden.

Henrik Metze ist der 100. Studierende, der dieses Zertifikat entgegennehmen konnte. Er ist frisch gebackener Absolvent des Studiengangs „Management im Gesundheitswesen“ und pendelte aus Celle zur Ostfalia nach Wolfsburg.Nach seinem Abitur hat Hendrik Metze zuerst eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei einem Automobilzulieferer absolviert, bevor er sein Studium an der Ostfalia aufgenommen hat.

Im Interview mit der Ostfalia-Redaktion berichtet er, warum er sich dafür entschieden hat, Lehrveranstaltungen im Bereich Schlüsselqualifikationen zu besuchen und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.

Ostfalia Redaktion: Welche Lehrveranstaltungen im Bereich Schlüsselqualifikationen haben Sie besucht?
Henrik Metze: U.a. Veranstaltungen zu Moderation, Präsentationstechniken, Konfliktmanagement und Bewerbungstraining.

Ostfalia Redaktion: Was hat Sie motiviert, die betreffenden Qualifikationen zu erwerben?
Henrik Metze:Für die persönliche Entwicklung ist es hilfreich, wenn man mal über den Tellerrand blickt – und natürlich auch, um sich bei der Jobsuche von anderen Bewerberinnen und Bewerbern, die ggf. die gleichen Fachkenntnisse mitbringen, mit Hilfe der bescheinigten Soft Skills abzuheben. Kurz gesagt: Ich sehe hier vor allem den persönlichen Nutzen für mich, sowie für mein späteres Berufsleben, da die Workshops des Career Service mir den Transfer von der Hochschule zum Beruf erleichtern und ich das Erlernte durchaus auch im Alltag anwenden kann.

Ostfalia Redaktion: Welche Kenntnisse konnten Sie in der Praxisphase bereits anwenden?
Henrik Metze:Insbesondere die Tipps zum Self-Management und zum strukturierten Arbeiten waren beispielsweise bei meinem Praktikum bei der Mercedes Benz Bank Gold wert. Außerdem habe ich während des Studiums vier Jahre als Koch – letzten Sommer sogar als Chefkoch – bei einem Jugendreiseveranstalter im Ausland gearbeitet. Dort konnte ich Kenntnisse aus den Seminaren z.B. zum Arbeiten in interkulturellen Teams direkt anwenden.

Ostfalia Redaktion: Was hat Ihnen an den Veranstaltungen besonders gut gefallen?
Henrik Metze:Das Arbeiten in den Gruppen hat viel Spaß gemacht, da die Anwesenden fast alle eine große Bereitschaft mitgebracht haben konkret mitzuarbeiten und die Gruppenzusammensetzung sehr gemischt war. Man konnte sich auch mal mit Studierenden anderer Studiengänge und Fakultäten austauschen und praxisnahe Fallbeispiel durchgehen.

Ostfalia Redaktion: Wo sehen Sie den Mehrwert für Unternehmen?
Henrik Metze:Man verbringt einen so großen Teil seines täglichen Lebens im Beruf. Da sollte auch das zwischenmenschliche Miteinander passen. Potentielle Arbeitgeber erhalten u.a. mit dem Zertifikat in der Bewerbungsmappe einen Eindruck der persönlichen Fähigkeiten. Durch das Erlangen der Schlüsselqualifikationen wird signalisiert, dass die betreffende Person die Bereitschaft und auch den Arbeitswillen mitbringt, sich auf diesem Gebiet fortzubilden und in Bereiche einzuarbeiten, die nicht unbedingt mit dem Fachgebiet zu tun haben.

Ostfalia Redaktion: Was ist Ihr Tipp für andere Studierende?
Henrik Metze: Investiert die zusätzliche Zeit und Arbeit und besucht die Seminare im Bereich Schlüsselqualifikationen, denn es bringt viel für eure persönliche Entwicklung und ist ein kleiner – aber wichtiger – Baustein um euer Bewerbungsprofil zu schärfen.


Vera Huber | 2016-11-25 18:09