Internationales

Erasmus

logo_erasmus_ece4e16e90

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In ihm werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport (ERASMUS) sowie die Kooperationsprogramme bei den Hochschulen zusammengefasst.

ERASMUS+ weist mit einem Budget in Höhe von ca. 14,8 Milliarden Euro ein höheres Finanzvolumen auf als das erfolgreiche  Vorgängerprogramm ERASMUS. Geplant ist europaweit eine deutliche Erhöhung der Teilnehmerzahlen und der Aktivitäten.

Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren.. Informationen zum LLP finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

ERASMUS+ nimmt bei der Weiterentwicklung der Internationalisierung von Studium und Lehre an der Ostfalia einen wichtigen Platz ein:

Das Basisdokument hierfür ist die „Erklärung zur Europäischen Bildungspolitik“.

Grundlage für die Teilnahme an ERASMUS+ ist die von der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur der Europäischen Kommission vergebene Erasmus Charter for Higher Education 2014-2020. Sie belegt, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Programm ERASMUS+ erfüllt und die Kernthemen des Programms in ihrer Startegie verfolgt.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms 2014-2020 werden durch ERASMUS+ folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

In der sog. Key Action 1:
• Auslandsstudium für Studierende
• Auslandspraktika für Studierende
• Gastdozenturen
• Mobilität von Personal (für Trainingszwecke)
• Mobilität zwischen Europa und weltweiten Partnern (voraussischtlich ab 2015/16 in geringem Umfang)
• Joint Master Degrees
neu ist ein Kreditsystem für MA Studierende ( Master Student Loan System).


In der sog. Key Action 2 werden Projekte in größeren Verbunden (zwischen Hochschulen aber auch sektorenübergreifend) gefördert:
• Strategische Partnerschaften
• Knowledge Alliances.


Darüber hinaus gibt es Fördermaßnahmen in den Programmlinien Jean Monnet und Sport.

An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende können ERASMUS+ -Mobilitätszuschüsse in Anspruch nehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am ERASMUS+ -Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium in Deutschland absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Austauschstudierende können keinen ERASMUS+-Zuschuss durch die aufnehmende Hochschule in Anspruch nehmen.

Lehrende und sonstige Mitarbeiter müssen an einer deutschen Hochschule tätig sein, um am Programm teilnehmen zu können.

Haftungsklausel

"Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."

Auslandsmobilität mit Behinderung

Behinderte können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS+ -Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle ERASMUS+ -Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken etc.).

Weitergehende Informationen zu ERASMUS+ -Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie neben den Beratungsstellen an der Ostfalia bei:

Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. (DAAD)
Nationale Agentur für EU Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
D-53175 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 882-0
Fax: +49 (0) 228 882-555
E-Mail: eu-programme@daad.de