Mathe-Café

 
   

 Hier finden Sie Antworten auf folgende Fragen:

 
 
   

Kurzdefinition

Das Mathe-Café ist ein mathematisches Praktikum.

 
   

Warum gibt es das Mathe-Café?

In den vergangegen Jahren hat die Mathematik bei vielen Studierenden nicht gerade zu den Stärken gehört. Gleichzeitig konnten oft die Verständnislücken nicht geschlossen werden, denn:

  1. In Vorlesungen oder die Profs zu fragen war mit der Befürchtung verbunden, sich zu blamieren.
  2. Die Frage ließ sich nicht konkret formulieren.
  3. Lücken wurden nicht bemerkt. Das ist sehr oft der Fall gewesen!
  4. Nicht bedacht, was Verstehen heißt und dass man Mathematik eben doch später braucht.
  5. Lösungen der Übungsaufgaben wurden über Facebook besorgt, um die Bonuspunkte zu bekommen - aberversäumt, sich gleichzeitig um Verständnis zu bemühen
  6. Noch nicht erlebt, dass Herangehensweisen, die sich von denen des Profs unterscheiden, nicht bloß mühselig und anstrengend sind, sondern im Gegenteil die zum Verstehen notwendigen Strukturen im Hirn entstehen lassen

 

Konsequenz war:

                                        Durchfallen durch Klausur

 

                                     So kann es nicht weitergehen!

 

Darum wird das Mathe-Café im Bachelorstudium in jedem Semester angeboten, in dem auch eine reguläre Mathematikvorlesung stattfindet.

 
   

Was sind die obersten Prinzipien?

Nichtwissen ist keine Schande!

Fragen ist gut!

Unsicherheiten zugeben ist keine Schwäche! Für diesen Mut verdienen Sie Anerkennung!

Niemand wird bloßgestellt.

Und: Auch wir Lehrende sind Menschen und haben selbst schon viele Fehler gemacht.

 
   

Wie läuft das Mathe-Café ab?

Es werden bzw. wird

  • Fragen zur Vorlesung beantwortet
  • Unklarheiten bezüglich des Lehrstoffs beseitigt
  • Fähigkeit zum Lösen von Aufgaben erarbeitet
  • Fragen zu Übungsaufgaben beantwortet
  • Stoff wiederholt
  • Lücken geschlossen
  • Überblick geschaffen
  • Das Verständnis fördernde weitere Übungen und Anwendungen durchgeführt
  • individuelle Hilfe und Begleitung gesichert
  • selbstständiges Arbeiten ermöglicht und unterstützt
  • Gruppenarbeit bei Bedarf begleitet

 

Auch und gerade Leute mit sozusagen "mathematischem Bauchgrimmen" können sich ermutigt fühlen zu kommen. Wir werden dem Anti-Mathe-Darmvirus auf die Schliche kommen und ihn beseitigen.

 
   

  Was kann ich selbst tun?

  • Vorbereitet kommen, d.h. Unklares benennen können
  • alle Unterlagen dabei haben
  • Angst vor Blamage vorm Raum liegen lassen; wenn Sie sie nach dem Mathe-Café wiederhaben möchten, liegt sie bereit - andernfalls entsorgen wir sie fröhlich gemeinsam
 
   
 

Bringt das Mathe-Café was?

Ja!

In den vergangenen Jahren konnten alle, die regelmäßig und aktiv mitgearbeitet haben, die Klausur bestehen.

        
     

Wann findet das Mathe-Café statt?

In den ersten drei Semestern steht der Termin im Stundenplan.

   

Zusätzlich werden die Termine auch an dieser Stelle noch einmal bekannt gegeben, damit alle, die wegen einer Veranstaltungsüberschneidung nicht zum regulären Termin ihres Semesters Zeit haben, die Gelegenheit zur Teilnahme bekommen.

   

Die aktuellen Termine finden Sie in splus.

 

   
     

Muss man da hin?

Nein, müssen muss man natürlich nicht. Alles ist freiwillig.

Für Leute mit Fragen wäre es aber sehr zu empfehlen.

Daüber hinaus haben viele erst beim Besuch des Mathe-Cafés festgestellt, wieviel man  noch verstehen kann, wenn man über die Inhalte spricht und sie von verschiedenen und ganz anderen Seiten aus betrachtet. Es gibt mehr zu lernen als man denkt!

 
   

Ich will hin, aber weil ich Wiederholer/in bin, kann ich nicht zum regulären Termin. Was nun?

Sprechen Sie mich an. Wir finden eine Lösung.

 
   

  Workshops im Mathe-Café

 
Manchmal denkt man, man wüsste, aber dann sieht man, man wusste nicht...  
 

Diese Erfahrung haben leider schon etliche Studierende gemacht, wenn sie in der Semestermitte das Ergebnis ihres Zwischentests oder der bewerteten Übungsaufgaben in Mathematik ansahen. Eigentlich hätte man die Warnsignale ja bemerken können, aber man dachte ja...

Hier soll der Nachbrenner "Workshops" helfen. In der zweiten Hälfte des Semesters besteht die Möglichkeit, dass Workshops zu speziellen Schwerpunktthemen der Mathematikvorlesung des jeweiligen Semesters angeboten werden. Die Grundlagen werden aufgearbeitet, Fragen geklärt, Lücken geschlossen und Übungsaufgaben gelöst.

Die bisher durchgeführten Workshops waren gut besucht und wurden von den Studierenden als positiv beurteilt.