Niedersächsische HAWs entwickeln gemeinsam Lehr- und Lernkonzepte

  • 19.05.22 09:36
  • Vera Huber
  •   Salzgitter Suderburg Wolfenbüttel / Am Exer Wolfenbüttel Wolfsburg

Wie können Lehr- und Lernkonzepte so weiterentwickelt werden, dass Studierende bestmöglich auf die zukünftige digitalisierte Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind? Dies ist Ziel des Verbundprojekts „Future Skills Applied“ (FUTUR.A), das von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ gefördert wird. Mitte Mai fand in Wolfenbüttel der erste „Synergie-Workshop“ des von der Ostfalia geleiteten Teilprojekts 3 „Lehr- und Lernorte vernetzen“ statt. Im Workshop ging es darum, Erfahrungen bei der digitalen Vernetzung von Lern- und Lehrorten auszutauschen und diese so weiterzuentwickeln, dass Lehrende von anderen Hochschulen und Fakultäten die Erfahrungen für ihre eigene Digitalisierung in der Lehre nutzen können.

Agenda_FUTUR_A

Die Agenda des Workshops.

Das Projekt „Future Skills.Applied“ oder kurz FUTUR.A beschäftigt sich unter anderem mit den Möglichkeiten, praktische Fertigkeiten mit Hilfe von digitalen Methoden zu vermitteln und zu schulen. Dabei kann es um den vollständigen Ersatz von konventionellen Lehrmethoden gehen, es werden aber auch didaktische Konzepte entwickelt, mit denen die konventionellen Methoden durch digitale Angebote unterstützt werden sollen. Im FUTUR.A-Projekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fakultäten aus den sechs großen niedersächsischen Hochschulen in staatlicher Verantwortung zusammen: Neben der Ostfalia sind das die Hochschule Osnabrück, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule Hannover, die Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK), die Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (Jade Hochschule).

„Das Tolle an diesem Workshop war der deutlich spürbare Zusammenhalt und der unbedingte Wille zur hochschulübergreifenden Zusammenarbeit unter den Teilnehmenden. Wir sind ein großes Stück weitergekommen, die für das Berufsleben notwendigen praktischen Fertigkeiten unserer Studierenden mit Hilfe oder unterstützt von digitalen Methoden zu schulen und weiterzuentwickeln. Wenn Hochschulen für angewandte Wissenschaften gemeinsam an einem Strang ziehen, geht es in großen Schritten voran“ , sagte Prof. Dr. Susanne Stobbe, die Vizepräsidentin der Ostfalia für Lehre, Studium und Weiterbildung, zum Abschluss des Workshops.

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Gruppenfoto der Teilnehmenden auf dem Campus "Am Exer" in Wolfenbüttel.

Text: Potempa/Stroucken
Fotografie: Ostfalia

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