Foto: Ostfalia
Name: Fakultät Bau-Wasser-Boden
Alter: 12 Jahre an der heutigen Ostfalia Hochschule
Gründung vor 167 Jahren als Wiesenbauschule
Standort: Suderburg
Dekan der Fakultät: Prof. Dr. André Maire
Größe: Rund 500 Studierende
Anzahl der Bachelor- und Masterstudiengänge:
4 Bachelorstudiengänge, 1 Masterstudiengang
So können Sie uns erreichen: dekan-b@ostfalia.de
Abschließend möchten wir allen Studierenden und Lehrenden, allen Mitarbeiter*innen und natürlich unseren Kolleg*innen herzlich zum Geburtstag dieser hervorragenden Hochschule gratulieren.
Gemeinsam sehen wir uns in der Verpflichtung, jungen Menschen in diesem stark regional geprägten Raum eine exzellente wissenschaftliche Ausbildung anzubieten und die Unternehmen vor Ort mit innovativer Forschung und Entwicklung tatkräftig zu unterstützen. Akademische Ausbildung und wissenschaftliche Forschung haben bei uns in Suderburg eine lange Tradition.
Mögen Wissenschaft und Gesellschaft auch weiterhin von ihrer akademischen Kraft profitieren. Insofern freuen wir uns darauf, weiter gemeinsam an den großen Herausforderungen unserer Zeit zu forschen – insbesondere im Rahmen des Strukturwandels, bei dem wir unseren Beitrag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Region leisten wollen. Durch nachhaltige, ganzheitliche und interdisziplinäre Ausbildung und Forschung trägt die Ostfalia Hochschule zur Sicherung der hohen gesellschaftlichen Standards und zur Erhaltung des Technologiestandortes Deutschland bei. Insbesondere in bewegten Zeiten mit wechselnden Herausforderungen ist eine solche Konstante von großer Bedeutung.
Wir wünschen der Ostfalia, ihren Mitarbeiter*innen und Studierenden weiterhin so viel Tatendrang, innovative Ideen und brennende Neugier für die Wissenschaft, wie in den vergangenen Jahren.
Zukunftsorientiert und weltoffen aus langer Tradition.
Es gibt nicht das „eine“ Ereignis. Bis zum Jahr 2009 bestand der Standort aus der Fakultät „Bau“ , die eng mit dem Schicksal des Standortes verknüpft war. Der Standort durchlebte einige Höhen und Tiefen. Aufgrund seiner Lage und Größe steht er einerseits im Fokus und andererseits übersieht man ihn gern. Er ist etwas Besonderes! Herausragend ist sicher der Übergang zur Ostfalia Hochschule, die dem Standort und der Fakultät Kontinuität und Entwicklungspotenzial ermöglicht.
Die Vermittlung von fundierten fachlichen und überfachlichen Kompetenzen mit hohem Praxisbezug ist prioritäres Ziel der Fakultät. Gleichermaßen werden die Stärken des Campus, das heißt ein überschaubares, persönliches und familiäres Lernumfeld zu schaffen, eingebunden. Die Fakultät stellt somit den Studierenden optimale Rahmenbedingungen für ihre Hochschulausbildung bereit. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Ansprüche in den letzten Jahren bestärkt uns darin, auch zukünftig diesen Weg zu verfolgen.
Der Fakultät gelingt es, eine zeitgemäße, stark anwendungsorientierte Lehre in den Bereichen Bau, Wasser und Boden mit anwendungsbezogener Forschung, insbesondere in den Bereichen Wasser und Boden, zu verbinden. Dabei ist es Tradition, über den regionalen Tellerrand zu schauen. Es existieren zahlreiche wissenschaftliche Kontakte ins europäische und außereuropäische Ausland. Mit der Entscheidung für die „Angewandte Informatik“ wird die unaufhaltsame Digitalisierung im Bauingenieurwesen in Form von zunehmenden inter- und transdisziplinären Projekten und Lehrveranstaltungen in das Lehrangebot integriert.
Die Fakultät unterstützt die Studierenden mit allen Kräften in ihrem Bestreben, das Studium in der Regelstudienzeit erfolgreich abzuschließen. Erfolg resultiert jedoch auch aus dem Anspruch, notwendiges Wissen abzurufen und anzuwenden!
Wir freuen uns daher, unsere Absolvent*innen als motivierte Studierende begleiten zu können und wünschen uns von ihnen, dass sie die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in ihrem späteren beruflichen Werdegang aktiv einfordern und anwenden!
Niedrige Geburtenzahlen und Abwanderung sorgen auch in unserem Einzugsgebiet dafür, dass die Zahl der Studierenden merklich zurückgeht. Es ist zu befürchten, dass dieser Rückgang mittelfristig die bereits heute entstandenen Fachkräfte-Engpässe vor Ort erheblich verschärft.
Vor diesen und weiteren Herausforderungen stehen Hochschulstandorte schon heute. Daher sollten unsere Hochschule und außerhochschulische Organisationen im gesamten Einzugsgebiet den Hochschulzugang für internationale Studierende flexibler gestalten und eingängig vermitteln. Sie sollten zudem die allgemeine Studieneingangsphase stärker strukturieren. Schließlich sollten sie eine Brücke zwischen Studium und Beruf schlagen, indem sie ein nachhaltiges, regionales Übergangsmanagement einrichten. Unterstützt werden, könnte dies durch gezielte Investitionen von Bund und Ländern.
Insofern wüschen wir uns einen innovativen Studienort, der Studieninteressierte, Studierende und die Fachwelt mit seiner Lehre, seinen Forschungsprojekten und seinem Hochschulleben begeistert und von den politischen Entscheidungsträger*innen auch als solcher wahrgenommen und geschätzt wird.
So sahen wir früher aus:
Foto: Archiv des Museumsdorfes Hösseringen, Sammlung Hanke